Janina Kushtevskaya
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Liebe ist stark wie der Tod.

Von Cerstin Tschimer

„Denn stark wie der Tod ist die

Liebe und hart wie Scheol die Leidenschaft."

                                                    Hohelied 8,6

 

Es ist das erotischste Buch der Bibel. Voller Poesie spricht es von der Liebe, die sich findet, die sich verliert, über den Tod hinaus dauert. So poetisch und in sich ruhend präsentieren sich auch die Bilder von Jana Kuschtewskaja, die bis 27. Oktober im Gemeindezentrum Arche an der Eichenstraße zu sehen sind.

Keine Paare, einzelne Personen sind es, die die 28-jährige Russin, die jetzt in Moskau lebt, in Öl auf Papier festgehalten hat.

Grau ruhen die Liebenden in der Mitte der Bilder, sehnsuchtsvoll und still - ursprünglich, nackt, natürlich. Durch ihr Gefühl scheinen sie schön, nicht klassisch. Sie erinnern an die Südseeschönheiten, die Paul Gauguin abgebildet hat.

Ein Jahr hat die stille Russin an dem Zyklus gearbeitet, nebenbei ihr Studium an der Moskauer Theaterakademie beendet. Die Arbeiten zu Goethes „Faust" werden als Dauerausstellung im Düsseldorfer Goethe-Institut zu sehen sein. Dessen Leiter, Dr. Volkmar Hansen, war von den Werken der jungen Künstlerin so begeistert, dass er ihr in seinen Räumen ein Forum bieten wollte.

Die Bilder des Zyklus „Die Liebe ist stark wie der Tod" sind Versen des Hoheliedes zugeordnet, in der Arche allerdings nicht chronologisch gehängt. „Wir mussten hier nach dem Licht hängen", erklärt Pfarrerin Andrea Zarpentin. Geplant war die Ausstellung für die Dorper Kirche, musste dann der Baumaßnahmen wegen ausgelagert werden. Viel lieber hätte Andrea Zarpentin die Bilder dort gehängt.

Die Ausstellung wird am 22. September um 11.30 Uhreröffnet und wird bis 27. Oktober zu sehen sein. Öffnungszeiten: sonntags von 11.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags von 19 bis 20 Uhr, sowie nach Vereinbarung, 418 91.  
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