Janina Kushtevskaya
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Romantik, Sehnsucht und Jugendstil-Aura

(pj) Bei minus 50 Grad wurde die Malerin Janina Kuschtewskaja am 8. Januar 1974 in Sibirien geboren. Die Haare ihrer Mutter waren in jener Nacht am Kopfkissen festgefroren. „Genauso stellt man sich die Gründe für russische Tiefgründigkeit vor", meint Pfarrer Thomas Förster. Kuschtewskaja stellt ab Sonntag bis zum 29. Juni im evangelischen Gemeindezentrum Arche an der Eichenstraße 140 aus. Die Moskauerin Kuschtewskaja, freiberufliche Bühnenbildnerin zeigt 16 Bilder in der Arche, die sich alle um Poesie drehen, ja die eigentlich durch ihre Direktheit im Textbezug selbst Poesie sind: Eben wie der Titel sagt „Bild als Text - Text als Bild." In den überwiegend aus neuesten Werkphasen stammenden Bildern setzt sie die schönsten Gedichte ihrer persönlichen Lieblingsautoren um: von Rainer Maria Rilke, Georg Trakl und Ossip Mandelstam bis Uma Rakusa. “Manchmal ist es der Gesamteindruck, manchmal sind es die letzten drei Worte oder ein Wort, das für mich den Impuls ergibt.”

 

Immer zeigt sie Frauenfiguren, die nie in direkten Kontakt mit dem Betrachter treten. Viele Bilder verarbeiten zudem auf subtile Art und Weise Ansätze von Jugendstü-Bildsprache. Kuschtewskaja dazu: „Bei einigen Bildern hatte ich zuerst reinen Jugendstil im Sinn. Aber dann arbeitete ich wieder mit meinen zwei Moskauer Liebüngsmodellen. So wurden die Figuren mehr zu modernen Frauen mit einer Jugendstil-Aura - zu Frauen, die romantische Sehnsüchte haben, trotz der Tatsache, dass sie in einer Welt leben, die ist, wie sie ist." Bei allen Dichtern ergründet sie die Emotion, das Geheimnis hinter der Sprache, eben die Poesie: “An Rilke etwa gefällt mir seine zärtliche Metaphorik, Trakl ist spannend und dramatisch." Thomas Förster ist begeistert: „Für uns als Gemeinde ist das spannend. Es geht um Kulturfähigkeit. Janina Kuschtewskaja versucht. Dinge zu zuigen, die man mit Sprache nicht eigen kann. So, wie wir Chris n versuchen, als Gemeinde Gott zu erfahren, der auch os zu eins in Sprache nicht darsi bar ist." Alle Arbeiten sind in Öl auf Papier gefertigt. Bereits zum ritten Mal stellt Kuschtewskaja in Solingen aus.

Kontakt für Besuchergruppen: Josefina Stursberg  599 28 01

 
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